03.02.2015 Wenn Sie uns zustimmen und unser Anliegen unterstützen möchten, bitten wir um Ihre Unterschrift. Unterschriftenlisten liegen in der Heimatstube Leubingen aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr und am Samstag und Sonntag jeweils von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Für ein würdiges IBA-Projekt mit einer angemessenen und würdigen Gestaltung des Fürstengrabes von Leubingen.

In Leubingen, einem Ortsteil der Stadt Sömmerda, gibt es eine Heimatstube, in der mehr als 5.000 Ausstellungsstücke zur Geschichte des Ortes und der Region präsentiert werden.
Mittelpunkt der Ausstellung ist jedoch die Präsentation des Leubinger Fürstengrabes aus der frühen Bronzezeit. 1877 wurde dieses von Professor Klopffleisch aus Jena ausgegraben und zunächst im Original nur in Halle/Saale, später auch als Nachbildung im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar für die Öffentlichkeit aufbereitet und präsentiert.

Über 5.000 Funde aus über vier Jahrtausenden wurden bei Ausgrabungen im Zusammenhang mit dem Bau der A71 in der Nähe des Fürstengrabes geborgen, darunter, als besonders wichtige Funde, die deutschlandweit und international für Aufsehen gesorgt haben, das Grab eines Reiters aus dem Thüringer Königreich und ein Langhaus in der Nähe von Dermsdorf, das vom Alter her dem Leubinger Hügelfürsten ebenso zuzuordnen ist wie die Himmelsscheibe von Nebra
(siehe z.B. „National Geographic“ Ausgabe März 2007; „Der Spiegel“, Nr. 26/2011; „Archeology“ – Zeitschrift des Archeological Institute of America, Ausgabe Mai/Juni 2012).

Das Leubinger Fürstengrab liegt uns, auf Grund seiner Einmaligkeit und archäologischen Bedeutsamkeit über den Raum Mitteldeutschland hinaus, ganz besonders am Herzen.

Es ist wichtig, dass dem Fürstengrab, in Verbindung mit der Gestaltung der Tank- und Rastanlage an der A71, im Rahmen eines IBA-Projektes nun besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden soll.

Allerdings haben wir zur aktuellen Herangehensweise auf Grund der Bedeutung und Einmaligkeit der o.g. Funde einige Bedenken. Wir sind der Ansicht, dass diese zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Kriterien eines IBA-Projektes – nämlich Stiftung und Wahrung von Identität und Förderung des sozialen Zusammenhaltes sowie Erhalt der Werte einer vorhandenen Kulturlandschaft, über den technisch-wirtschaftlichen Aspekt hinaus - nicht gerecht wird.
Es ergibt sich der Eindruck, dass die aktuelle Konzeption einzig und allein darauf ausgerichtet ist, die Attraktivität der Rastanlage zu erhöhen.
Hauptsächlich erschließt sich für uns nicht, warum ein so einzigartiges Denkmal wie das Fürstengrab in die Raststätte eingebunden und von dort direkt zugänglich sein soll.
Aus diesen und aus archäologischen und denkmalschutzrechtlichen Gründen können wir dem so nicht zustimmen.

Ziel des Projektes sollte es ein, sofern dies auf Grund der räumlichen Nähe zur Autobahn überhaupt noch möglich ist, der Grabstätte eine, ihrer Bedeutung angemessene und würdige Gestaltung zu geben.

In der Raststätte muss es Hinweise auf die Bedeutsamkeit der Funde geben, aber die generelle Intension sollte sein, die Besucher der Tank- und Rastanlage darüber hinaus an der Region insgesamt, bis hin zu Bilzingsleben und zur Arche Nebra, zu interessieren. Sie sollten ganz gezielt die Autobahn verlassen, um die hier vorhandenen zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Dabei darf das Leubinger Fürstengrab keinesfalls aus seinem Zusammenhang mit der Geschichte der gesamten Unstrut-Finne-Region gerissen werden.

Ziel der IBA-Projekte in Thüringen ist es u.a. „regionale Ressourcen zu entdecken und zu stärken, initiative Menschen zu ermutigen und zu unterstützen und richtungsweisende Ideen aufzuspüren und zu vernetzen“.

Aus diesem Grund wünschen wir uns mit dem Projekt der Tank- und Rastanlage Nachhaltigkeit für das Dorf Leubingen, das dem Fürstengrab und einer ganzen geschichtlichen Epoche seinen Namen gibt: „Leubinger Kultur“.
Angesichts des demografischen Wandels, der in unserer Region durch immer mehr Abwanderung und nicht mehr funktionierende Orte/Dorfgemeinschaften sehr deutlich ist, ist es unserer Meinung nach besonders wichtig, noch vorhandene, sich offensichtlich bietende Möglichkeiten zu nutzen.

Deshalb ist unser Vorschlag, in der Raststätte auf das Fürstengrab und andere touristische Höhepunkte der Region zu verweisen und diese ausführlich darzustellen. Das Interesse der Besucher soll geweckt werden, aber der direkte Zugang zum Fürstengrab sollte von dort aus nicht möglich sein.

Gerade im nur 2 km entfernt liegenden Leubingen befinden sich mit der Heimatstube im ehemaligen, 300 Jahre alten Pfarrhaus, der 750 Jahre alten Kirche (einst eine Sedes-Kirche der Region mit Ursprüngen, die bis in das 9. Jahrhundert zurückreichen), und einem alten, unter Denkmalschutz stehenden Kornspeicher, weitere Objekte, die es durchaus wert wären, in das Projekt integriert zu werden.
Leubingen verfügt außerdem durch den Anschluss an den Unstut-Radwanderweg über ein touristisches Potenzial, das sich seit langen in den ständig wachsenden Besucherzahlen der Heimatstube ausdrückt. Wir sehen in den Möglichkeiten, die das IBA-Projekt bietet, die einmalige Chance, die Attraktivität des Ortes zu erhöhen, Arbeitsplätze zu schaffen und dem Dorf damit eine Zukunft zu geben.

Durch seine verkehrstechnisch günstige Lage, einmal zur Landeshauptstadt Erfurt und auch zu wichtigen Arbeitgebern in der nahen Umgebung (z.B. im Gewerbegebiet Kibitzhöhe, MUBEA in Weißensee, u.a.) bietet Leubingen auch für junge Leute wichtige Anreize, hier zu wohnen. Es muss jedoch ein infrastrukturelles und kulturelles Umfeld geschaffen werden (auch als Ausgleich für die verkehrstechnischen Belastungen, die der Bau der Tank- und Rastanlage und zweier Autobahnzubringer mit sich bringen!), welches dies unterstützt.

Zur Umsetzung des Projektes, das die Bedeutung des Leubinger Fürstengrabes unterstreichen soll, würde sich eine Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt, in Verbindung mit den dort etablierten „Himmelswegen“ anbieten. Damit würden sich neue Perspektiven für die gesamte Region Nordthüringen und darüber hinaus ergeben.

Nur so, mit der Unterstreichung der archäologischen und kulturgeschichtlichen Einmaligkeit der Region, dabei insbesondere des Fürstengrabes, und unter der Einbeziehung des Ortes Leubingen, ist es möglich, ein IBA-würdiges Projekt aufzusetzen und letztendlich auch zu realisieren.

Jahresarbeitsplan 2015

21.02. – 08.03. Handarbeitsausstellung mit Verkauf in der Heimatstube

08.03. Frauentagsfeier mit Buchlesung und Kaffeetrinken in der Heimatstube

28.03. Ostern auf dem Brunnenplatz

18.04. Puppentheater „Die Regentrude“ mit Christiane Weidringer, Erfurt, im Bürgerhaus Leubingen

01.05. Teilnahme am Regionalen Bauernmarkt in Elxleben

20.06. Irish-Folk mit An Beal Bocht in der Kirche in Leubingen

Juli 2015: Tagesfahrt der Heimatfreunde Leubingen e.V. nach Bad Langensalza mit Stadtführung u.v.a.

August Teilnahme am Waidmühlenfest in Rohrborn

Teilnahme am Ortsjubiläum Eckartsberga-Mellingsdorf/Tromsdorf

13.09. Tag des Offenen Denkmals in der Heimatstube und in der
St.Petri Kirche

Oktober Buchlesung mit Ulf Annel (Kabarett „Die Arche“, Erfurt)
„Die unernste Geschichte Thüringens“
(wenn möglich, im Rahmen der Kulturwochen des Landkreises Sömmerda)

Samstag vor dem 3. Advent Weihnachtsmarkt auf dem Brunnenplatz

14.12.2013 Weihnachtsmarkt in Leubingen

Wir freuen uns auf unseren Weihnachtsmarkt am Samstag, den 14. Dezember 2013, auf dem Brunnenplatz in Leubingen und laden dazu Herzlich ein!

Es wird wieder zahlreiche Überraschungen geben!

17.11.2013 Museum in Gotha

Am Sonntag, den 17. November 2013, besuchen die Heimatfreunde Leubingen das neu eröffnete Herzogliche Museum in Gotha.

Teilnahme der Heimatfreunde am Waidmühlenfest in Rohrborn und am Kartoffelfest in Wenigensömmern

Natürlich beteiligten wir uns auch am diesjährigen Waidmühlenfest in Rohrborn. Immer wieder sind wir begeistert von diesem schönen Ort und der herzlichen und freundlichen Atmosphäre des Festes. Der Ortsbürgermeister, Herr Knörig, zählt uns schon fast zu einer „festen Größe“ – und umgekehrt können auch wir immer mit den Freunden vom Heimatverein in Rohrborn rechnen, wenn wir sie brauchen.

Ebenso ist es in Wenigensömmern. Hier findet jedes Jahr am 03. Oktober das Kartoffelfest statt, das vom Heimatverein und vielen rührigen Helfen ausgerichtet wird. Dementsprechend groß war auch die Zahl der Besucher, die bei schönstem Herbstwetter dieses Fest feierten.

Gern unterstützen wir auch die Freunde in Wenigensömmern, die ebenfalls immer dabei sind, wenn in Leubingen „was los ist“. Dass es mit der Herstellung der Butter dieses Mal ein wenig schwierig war, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

08.09.2013 Tag des Offenen Denkmals in Thüringen

In diesem Jahr waren wir und die Besucher, die wir in unserer Heimatstube erwarteten, ziemlich „gehandicapt“ durch die Straßenbaustelle in Leubingen. Zudem zog sich - nach Wochen schönen Wetters - genau an diesem Tag auch noch der Himmel am Morgen mit grauen Wolken zu und es regnete leicht. Schon mussten wir befürchten, den guten selbstgebackenen Kuchen und die frisch gebratenen Rostwürste allein aufessen zu müssen, da hatte das Wetter am Nachmittag ein Einsehen und lockte doch noch zahlreiche Auto- und Radausflügler zu einem Besuch. Es ist immer schön zu hören, wie sehr doch nahezu alle von unserer Heimatstube (der Art und Weise der Präsentation unserer Ausstellungsstücke, den Führungen durch die Räume und auch der Bewirtung) angetan sind. Am Ende haben wir doch gut und gern 60 Besucher gezählt und können den Tag durchaus als Erfolg verbuchen. Viele Gäste wollen – meist mit Familie oder Freunden - ein zweites Mal kommen!

18.08.2013 Heimatfreunde Leubingen nahmen am „Mitteldeutschen Brottag“ in Eckartsberga teil

Die Stadt Eckartsberga feierte im August 725 Jahre Stadtrecht. Sehr gern nahmen wir deshalb die Einladung des Tourismusverbandes „An der Finne“, Bad Bibra, an, den ersten Mitteldeutschen Brottag in Eckartsberga mitzugestalten, gehörte doch Leubingen in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts zum gleichnamigen Landkreis. Außerdem wurden wir Heimatfreunde in Eckartsberga immer sehr herzlich willkommen geheißen: Bereits einige Male haben wir zu Mittelalterfesten auf der Eckartsburg die traditionelle Herstellung von Butter vorgeführt, und auch jetzt wurden wir gebeten, zu demonstrieren, wie man früher Butter machte. Beim Bäcker Block aus Klosterhäseler hatten wir im Vorfeld frische, aufgeschnittene Brote für die Verkostung unserer Kräuterbutter geordert, aber selbst unsere kühnsten Erwartungen wurden vom wahrhaften Ansturm auf die Butter- und “Fettbemmen“ übertroffen, den wir dort erlebten. Im Nu waren all unsere Vorräte ausverkauft, so großen Anklang fand die Qualität der selbstgemachten Butter. Wir hätten sie zu 250g-Stücken verpacken und verkaufen können und hätten sofort jedem Supermarkt Konkurrenz gemacht.

Schön war auch, dass wir mit vielen interessierten Besuchern des Brottages und Vertretern des hiesigen Heimatvereins in’s Gespräch gekommen sind. Man hat sich wirklich über unsere Teilnahme gefreut.

Der Brottag findet am 10. August 2014 statt – gern sind wir wieder dabei!

13.07.2013 Konzert mit Feuertanz

Es war das dritte Folk-Konzert, das die Heimatfreunde Leubingen organisierten.

Dieses Mal konnte die Gruppe „Feuertanz“, mit Musikern aus Ilmenau und Umgebung, für den Auftritt gewonnen werden.

Den zahlreichen Besuchern, die aus Leubingen und den umliegenden Orten in die Kirche gekommen waren, wurde ein sehr abwechslungsreiches und musikalisch und gesanglich anspruchsvolles und ansprechendes Programm geboten.

Vor allem deutsche Folklore, aber auch Musik und Lieder aus Frankreich, England und Osteuropa kamen zu Gehör – alles insgesamt, laut „Feuertanz“ – urwüchsig, kraftvoll, lebensfroh und manchmal, dadurch bedingt - eben auch ein wenig frech und frivol. Es wurde vom Leben erzählt, von dem, wie es früher war, von den Menschen, denen es oft am Nötigsten fehlte, von Vagabunden und Landstreichern, von Handwerkern, aber auch vom Wandern, von der Liebe, vom Feiern und von den Sehnsüchten der Menschen. Aber nicht nur Traditionelles wurde gespielt, sondern auch Modernes und selbst Komponiertes und Getextetes. Besonders beeindruckend war die Darbietung von Bert Brecht’s „Seeräuberballade“ durch Bandleader Gernot Ecke.

Insgesamt ein sehr schönes Konzert von einer durch und durch sympathischen, lebensfrohen und musikalisch beindruckend vielseitigen Folk-Gruppe.

Für den Fall, dass es interessiert, der Name der Gruppe ist von einem – zu DDR-Zeiten sehr beliebten – Rotwein abgeleitet!

Heimatfreunde Leubingen nahmen am Thüringentag 2013 teil

In diesem Jahr haben die Heimatfreunde Leubingen e.V. am Thüringentag in Sondershausen teilgenommen und an einem Tag, zusammen mit der Abteilung Tourismus des Landratsamtes, den Landkreis Sömmerda auf der Vereinsmeile vertreten.

Die umfangreichen Vorbereitungen haben sich in jeder Beziehung gelohnt: Die Besucher waren von der Präsentation des Standes sehr angetan und zeigten sich äußerst interessiert. Besonders groß war das Interesse am Leubinger Fürstengrab, von dem Nachbildungen der Grabkammer der Grabbeigaben in der Heimatstube Leubingen zu sehen sind. Sehr viele Besucher hatten bereits von der Bedeutung der Grabstätte und der weiteren Funde im Zusammenhang mit den Ausgrabungen an der A71 gehört und waren erfreut darüber, dass mit der Ausstellung in der Heimatstube auch in unmittelbarer Nähe des Hügels Anschauungsmaterial und ausführliche Informationen zur Verfügung stehen. Aber es gab auch viele, die zum ersten Mal vom Fürstengrab hörten und erstaunt waren, dass es eine Grabstätte von solch großer kulturhistorischer Bedeutung in Thüringen gibt. Wichtig war für uns, mit Vertretern anderer Vereine, aber auch mit potentiellen neuen Besuchern der Heimatstube, ins Gespräch zu kommen und auf unser Anliegen – die Darstellung und Pflege ländlichen Brauchtums und die angemessene Würdigung des Leubinger Fürstengrabes – aufmerksam zu machen.

Besonders haben wir uns gefreut, dass den Besuchern die liebevolle Gestaltung unseres Standes so gut gefiel. Viele sahen zum ersten Mal, wie Butter „per Hand“ hergestellt wird und waren überrascht, wie gut ein einfaches Butterbrot mit frischen Gartenkräutern schmeckt. Den Kindern gefiel vor allem das Spinnrad, das Heimatfreundin Heidi Schneider vom frühen Vormittag bis zum Abend unermüdlich schnurren ließ, und manch einer hat sich wohl gefragt, ob sie damit nicht vielleicht doch Stroh zu Gold spinnen kann.

Ein besonderer Höhepunkt zum Abschluss des Tages war dann der Besuch der Ministerpräsidentin des Landes Thüringen, Frau Lieberknecht, an unserem Stand. Etwas müde, aber voller schöner Eindrücke, ging es danach für uns nach Hause.

23.03.2013 Osterspektakel auf dem Brunnenplatz in Leubingen

Und droht der Winter noch so sehr mit grimmigen Gebärden
Streut Schnee und Eis im Land umher
es muss doch Frühling werden!

So grimmig wie in diesem Jahr
zeigte sich der Winter schon lange nicht mehr- für war!

Und deshalb lassen wir uns erst recht nicht einschüchtern und starten zum Beginn der Ferien unser Osterspektakel auf dem Brunnenplatz.

Am festlich geschmückten Brunnen versammeln sich groß und Klein wenn die alte Turmuhr dreimal schlägt läuten wir mit der Osterglocke unser Fest für Jung und Alt aus Nah und Fern ein.

An Blumen fehlt´s noch im Revier, da nehmen wir bunte Kinder dafür
und während wir zur Lossa eilen wird der Osterhase die Körbchen verteilen
Mit dem frischen Wasser dann
füllen wir den Brunnen an.

Hoppsa, heißa wie der Wind, findet jedes kleine Kind eins der heiß begehrten Sachen, die den Kindern Freude machen
Und auf unsrer Osterwiese springen Joy Paul und Liese mit den Hasen im Verein was kann denn nach dem endlos langen Winter noch schöner sein und es wäre doch gelacht wenn das nicht allen Freude macht!


ab 15:00 Uhr

Wir bieten an :

- Bei Schneetreiben ein Dach über'n Kopf (aber das brauchen wir nicht)
- Kaffee und natürlich selbstgebackenen Kuchen
- Frische Thüringer Rostbratwürste und heiße und kalte Getränke


Es laden wie immer -die Leubinger Heimatfreunde ganz herzlich ein!


Unter der Regie der Heimatfreunde Leubingen e.V. und mit Unterstützung der Kirmesgesellschaft Leubingen, Eltern Aktiv des Kindergartens, der Kirche und der Baumschule Wulff.

Es wird gemütlich für Jung und Alt.

15.12.2012 Leubinger Weihnachtsmarkt

ab 14:00 Uhr werden alle Gäste in diesem Jahr auf dem Brunnenplatz erwartet. Der Weihnachtsmann kommt und für die Kleinsten gibt es viele Überraschungen wie z.B. Kinderkarussell und Glücksrad, aber mehr wird nicht verraten.

Unter der Regie der Heimatfreunde Leubingen e.V. und mit Unterstützung der Kirmesgesellschaft Leubingen, Eltern Aktiv des Kindergartens, der Kirche und der Baumschule Wulff.

Es wird gemütlich für Jung und Alt.

09.09.2012 Tag des Offenen Denkmals

Historisches Ländliches Brauchtum, dargestellt in den Räumen der Leubinger Heimatstube (ehemaliges Pfarrhaus des Ortes)
von 10:00 bis 18:00 Uhr

• Führungen durch die Heimatstube durch Mitglieder und Freunde der Heimatstube

• Erläuterungen zum Leubinger Hügel Fürstengrab

• hausgemachte Spezialitäten (Kuchen, Kaffee, Kürbissuppe und vieles mehr)

Die St. Petri Kirche ist ebenfalls geöffnet und kann besichtigt werden.

begeisterte Besucher beim An Beal Bocht Konzert 2012

Das Konzert von An Beal Bocht aus Gotha am 20.Juli 2012 hatte dermaßen viele begeisterte Besucher, dass es an dieser Stelle unbedingt noch Erwähnung finden muss.

Peter Klose beschrieb es in einem Artikel in der Sömmerdaer Allgemeinen vom 23.07. so treffend, dass man eigentlich keine besseren Worte finden kann und muss.

Deshalb hier der Wortlaut dieses Artikels:

“Drei Vollblutmusiker begeisterten – Großartige Unterhaltung in der Kirche von Leubingen”

“Das war wieder eines der Konzerte, das mit Worten schier unbeschreiblich ist, das man erlebt haben muss.

Die Organisatoren vom Heimatverein haben mit der neuerlichen Verpflichtung der drei Vollblutmusiker den Nerv und die Herzen der unglaublich vielen Bescher getroffen. Selbst alteingesessene Leubinger können sich nicht erinnern, wann die Kirche einmal so voll war. Es konnte einem Angst und Bange werden, ob denn die Statik der alten Kirche dem gewachsen sei. Sie war es und überstand auch die Beifallswellen in vielen Formen. ‘Jetzt sind die Pferde mit uns durchgegangen’, sagte schon fast entschuldigend ein Bandmitglied.

Aber es war nicht nur die Musik – es war die Art und Weise des Vortrages! Unglaublich, mit welcher Leichtigkeit fröhliche, aber auch nachdenkliche, Stimmung erzeugt wurde.

Hier stimmte alles – die gastronomischen Sonderleistungen auf dem Platz vor der Kirche, das altersmäßig sehr gemischte Publikum, die Band An Beal Bocht und das Wetter. Danke für einen überaus gelungenen Abend.”

Bilder vom An Beal Bocht Konzert 2012

Das Fazit vom Hügelfest 2012

Gedacht hatten wir an ein schönes Fest in der untergehenden Abendsonne und einen klaren Himmel, an dem die scheidende Sonne und der aufsteigende Mond gleichfalls zu sehen sind, so war es jedenfalls bisher zur Mittsommernacht am Fürstenhügel. Nun mussten wir eine andere Erfahrung machen, eine nasse, trübe und kalte.Und so möchten wir Heimatfreunde uns noch einmal voller Respekt bei allen bedanken, die sich auch bei strömenden Regen nicht abhalten ließen und mit guter Laune zum Fest erschienen.

Den weitesten Weg hatten die Bronzeschmiede, die ziemlich wetterfest ihr kunstvolles Handwerk zur Schau stellten und ein Besuchermagnet waren. Auch der Feuerwerker ließ sich nicht entmutigen und sagte noch am morgen tapfer zu. Unsere Unterhalter hatten nicht nur mit dem Regen zu kämpfen, ein lettierter Daumen ließ das Dudelsack spielen nicht zu. Dafür unterhielt uns der rauhbärtige Geschichtenerzähler mit seinen amüsanten Pointen, die vor langer Zeit ,und auch heute noch zutrafen.

Unsere Freunde aus Wenigensömmern hatten zwar am Vorabend bedenken, standen dennoch geschniegelt und gebügelt auf der Matte und boten ein schönes und abwechslungsreiches Programm, das sich sehen lassen konnte und so schöne Brauchtumstänze gehören zur Sommersonnenwende einfach dazu.

Unsere Hügelgeister trafen allesamt eine mutige Entscheidung, während der wortgewandte Teufel der Hügel für die nun erscheinenden Geister leerräumte, kämpfte der Reiter ohne Kopf mit seiner sonst so friedlichen Schimmelstute, die pardu nicht auf den tiefen Boden wollte und die sich den Lärm vom letzten Feuerwerk noch gut gemerkt hatte.

Und unsere Gäste, die waren dem Wetter angepasst angezogen und ließen sich nicht abschrecken, am tollsten fanden es die Kinder, die sicher schon lange nicht einen so verregneten Abend mit ihren Freunden und Familien im Freien verbringen durften.

Aus ganz Thüringen waren die Besucher angereist und feierten mit uns die kürzeste Nacht des Jahres.

Herr Hauboldt, der demnächst unser Stadtoberhaupt sein wird, ließ es sich nicht nehmen uns den Rücken zu stärken und wir Heimatfreunde hoffen das dies auch in Zukunft so bleibt.

Den allergrößten Respekt zolle ich meinen Heimatfreundinnen, die nicht eine Minute daran gedacht haben, das wir das Fest absagen unsere Devise ist aufgeben gibt es nicht.

Danke noch einmal an Alle angefangen bei den Sponsoren, dem Landratsamt für die Förderung, den vielen Helfern, wir waren am Ende dankbar für jede helfende Hand.

Wenn am Fürstengrab die Lastzüge stehen und das Tal der Ahnen im Bauschutt begraben wird, wenn wir unsere Thüringer Geschichte für so wertlos befinden, das man keinen Bogen um sie schlagen konnte, da sehe ich das verregnete Hügelfest als Symbol für das was das arme Fürstengrab nun erwartet.

Bilder vom Hügelfest 2012

20. Juli 2012 Sommerfest

Am 20. Juli ab 19.00 Uhr ist die Zweitausgabe eines Konzertes der Irischen Band "An Beal Bocht" in der St. Petri Kirche Leubingen. Wir werden wieder Brunnenplatz und unsere St. Petri Kirche als Veranstaltungsort festlich gestalten und alle Freunde dieser irischen Klänge sind herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Den musikalischen Höhepunkt werden wir wieder als Benefizkonzert durchführen und den Erlös mit der Kirche teilen.


mehr Info's über die Band finden Sie auf der An Beal Bocht Website

20. Juni 2012 Sommersonnenwende

Wir feiern die kürzeste Nacht des Jahres zum 11. mal am Fürstengrab in Leubingen!

Beginn 18:00 Uhr - Ende offen

Es ist uns wieder gelungen die historischen Bronzegießer an den Fürstenhügel zu holen, die wie der berühmte Leubinger Herr und Bronzeschmied, diese alte Handwerkskunst vorführen. Man kann den Männern aus Blaubeeren über die Schulter schauen und beim gießen der Randleistenbeile Augenzeuge werden.

Ab 18:00 Uhr tanzt die Trachtengruppe Wenigensömmern mit Live Akkordion Klängen nach alten Volksweisen.

Ab ca 20:00 Uhr sind Dudelsack Klänge und alte Geschichten angesagt. Holger Hoffmann, der Sänger und Spielmann und Andreas von Rothenburg gestalten den weiteren Abend und haben ihr Programm der Mittsommernacht angepasst.

Natürlich brennen und lodern die Flammen des Sonnenwendfeuers zu später Stunde und lassen die ganze Region in einem zauberhaften Glanz erscheinen.

Kleine und große Kräuterhexen treiben ihr lustiges Spiel in den Abendstunden. Zu vorgerückten Stunde erscheinen am Fürstengrab weitere Thüringer Sagengestalten zum Stelldichein mit dem Hügelfürsten.

Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt.

Als krönenden Abschluss gibt es wieder ein phantastisches Höhenfeuerwerk.

Es freuen sich wie immer und laden ganz herzlich ein die Heimatfreunde Leubingen e.V.

17. Mai 2012 Himmelfahrt

Bereits zum 10. mal sind wir Himmelfahrt in der Heimatstube aktiv und laden uns Gäste und Ausflügler zum Verweilen ein.

Im Wonnemonat Mai zeigen wir womit Kinder sich früher die Zeit auf der Dorfstraße vertrieben. Natürlich gibt es auch eine echte Waldmeisterbowle und Führungen durch die Heimatstube.

09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

31. März 2012 Osterspektakel auf dem Brunnenplatz

Nach der langen Winterzeit freut sich jung und alt auf ein Frühlingserwachen in der Natur.

Mit unseren Osterspektakel auf dem neu gestalteten Brunnenplatz möchten wir unsere Gäste in die freie Natur locken und gemeinsam ein paar gemütliche Stunden verbringen. Dazu gehört natürlich das traditionelle Wasserschöpfen an der Lossa (die jetzt, im Februar noch gänzlich zugefroren ist) In einem ausgedehnten Marsch wandern wir zum Wasserschöpfen, während dessen werden 120 liebevoll gestaltete Osterkörbchen versteckt und innerhalb weniger Minuten werden diese den Besitzer wechseln. Neu ist in diesem Jahr das wirklich Wasser aus dem Brunnen fließen wird, den wir mit dem frisch geschöpften Wasser an füllen.

Mit frischen Waffeln und selbst gebackenen Kuchen, laden wir zum Kaffee trinken im Freien ein.
Und wer das deftige liebt- mit echten Thüringer Rostbratwürstchen muss keiner Hunger leiden.

Auf einen sonnigen Nachmittag können wir nur hoffen, denn zu unser aller Freude werden Osterlämmchen und putzige Kaninchen das Bild von einem schönen vor-osterlichen Fest auf dem Brunnenplatz abrunden.

Beginn 15:00 Uhr

18.12.2011 Ausstellung: Brauchtum und Tradition in der Weihnachtszeit

Wir laden am 18. Dezember ,also zum 4. Advent zu einer Ausstellung in unsere Heimatstube in Leubingen ein.

Ab 14 Uhr lassen wir alte Weihnachtsbräuche wieder lebendig werden und wer Lust hat, der kann sich von Weihnachtsgeschichten verzaubern lassen, wenn die Großmutter aus alten Märchenbüchern vorliest. Oder man schaut zu, wie mit dem alten Fleischwolf Butterringelchen gemacht werden. Und wenn das Spinnrad surrt, selbstgebackene Plätzchen vom traditionellen Weihnachtspappteller zwischen Äpfeln und Nüssen duften, da kann man der Hektik des Alltags bei uns ganz schnell einmal entfliehen. Und selbst in altdeutscher Schrift Backrezepte und Weihnachtsgeschichten lesen, wir haben in allen Ecken etwas hervor gestöbert und hoffen auf viele Neugierige.

Mit viel Freude haben wir eine "schöne Bescherung" für Kinder in den dreißiger Jahren aufgebaut, mit dem dazugehörigen Christbaum, mit Äpfeln und Zuckerkringeln verziert.

Das 1. Weihnachtsfest nach dem Kriege 1945-in Leubingen bekamen Flüchtlings und Halbwaisen von der Volkssolidarität jeder ein Weißbrot geschenkt, das haben wir mit alten Fotos dokumentiert.

In der oberen Etage da kann man sich noch gut an die DDR- Zeit erinnern und nachvollziehen was man der Konsumgüterproduktion zwei Tage vor Heilige Abend noch abgejagt und in der Schlange anstehend für die lieben Kleinen ergattert hatte.

So, weiter wird nun nichts mehr verraten.
... So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit..., So singt es der Rundfunkkinderchor Berlin von der Amiga Schallplatte-und wir tauchen in vergangene Zeiten ein.

Und freuen uns gemeinsam auf das Fest das Friede und Freude zu den Menschen bringt und das mit vielen Bräuchen schon in der Adventszeit beginnt.

Unsere Ausstellung wird noch bis Heilige Drei Könige zu sehen sein.

26.11.2011 Weihnachtsmarkt

Wie schnell ein Jahr zu Ende geht, sieht man wenn Weihnachten vor der Tür steht. Wir möchten ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung in alle Herzen bringen und zum Leubinger Weihnachtsmarkt einladen.

Am 26. November ab 14:00 Uhr im Bürgerhaus Leubingen
· den Weihnachtsmann zu sehen wie er die kleinsten überrascht und sich auf Weihnachten einstimmen
· bei Kaffe und Kuchen (die Zeit miteinander verbringen)
· kleine Geschenke zum Nikolaus erwerben
· Glühwein und Rostwürstchen

Es laden herzlich ein die Heimatfreunde Leubingen

11.09.2011 Tag des offenen Denkmals

Ab 9:00 Uhr - 18:00 Uhr stehen in der Heimatstube alle Türen für unsere Besucher offen. Mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und einer deftigen Kürbis Suppe wollen wir unsere Gäste verwöhnen und mit allen ins Gespräch kommen.

09.09.2011 Vortrag mit Dr. Klaus Peter Wechler im Bürgerhaus

Die Heimatfreunde Leubingen e. V. laden am 09.09.2011, 19:00 Uhr zu einem Vortrag in das Leubinger Bürgerhaus ein. Dr. Klaus Peter Wechler spricht zu dem Thema: Die Funde bei den Ausgrabungen an der A71 zwischen Orlishügel und Fürstengrab und am Streitsee.

Wir freuen uns sehr das sich Dr. Wechler bereit erklärt hat, zu diesen Thema seine Ausführungen zu machen und über die seltenen Funde in unserer Region als Projektleiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Thüringen sein Wissen aus erster Hand vermittelt, und dem großen Interesse in der Bevölkerung entgegenkommt.

Ab 11.08.2011 gibt es Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse, Reservierungen sind ebenfalls wieder möglich unter 03634 608527 (Heimatstube Leubingen) Mo. - Fr. von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr Eintritt: 3€